
Ocean Pure Solutions
Scroll – wir tauchen hinab.








For nature. For us.
Weiss ist die Farbe eines Riffs, das um sein Leben kämpft.
Beim Tauchen sahen wir Riffe, die vor einem Jahr noch in allen Farben leuchteten – jetzt knochenweiss. Und doch standen mittendrin einzelne Korallen, die noch voller Farbe waren. Genau da begann unsere Idee.
Heute wachsen sie bei uns auf CoralCones: 220 Cones mit 10'000 Korallen.
01 — Das Problem
Korallen leben in Symbiose mit winzigen Algen, den Zooxanthellen. Sie geben der Koralle ihre Farbe – und den grössten Teil ihrer Energie.
Steigt das Wasser über Wochen nur ein bis zwei Grad über das gewohnte Maximum, stösst die Koralle ihre Algen ab. Zurück bleibt das weisse Skelett. Sie lebt noch – aber sie hungert. Hält die Hitze an, stirbt sie.

Zeitreise
Zieh den Regler durch die Zeit. Seit 1880 haben sich die Ozeane um über ein Grad erwärmt. Obendrauf kommen El-Niño-Jahre – alle vier globalen Massenbleichen fielen in ein El Niño. Und gerade jetzt baut sich das nächste auf.
Laut US-Wetterbehörde NOAA (Oktober 2026) baut sich ein starkes bis sehr starkes El Niño auf – womöglich das stärkste seit Messbeginn. Höhepunkt Ende 2026, Dauer bis ins Frühjahr 2027. Für Riffe weltweit heisst das: hohe Bleichgefahr.
Globale Meeresoberfläche, Abweichung zu 1850–1900, Werte gerundet. El Niño / La Niña: starke Ereignisse nach NOAA (ONI). Wann künftige Ereignisse kommen, lässt sich nur wenige Monate voraus sagen; Studien erwarten bei weiterer Erwärmung häufiger extreme El Niños. Quellen: IPCC AR6 (2021), Copernicus (2025), NOAA CPC (2026), Cai et al., Nature Climate Change (2014), Hughes et al., Science (2018), UNEP (2017).
So selten kam eine schwere Korallenbleiche vor.
Zu kurz: Ein Riff braucht mindestens 5 Jahre, um sich zu erholen.
Im globalen Mittel – ohne stärkeren Klimaschutz. Darum brauchen wir resistente Korallen.




Probier es selbst
Schieb den Regler und sieh, was im Riff passiert. Dann schalte unsere resistente Koralle ein.
Die Algen arbeiten, liefern Zucker und Farbe. Die Koralle wächst.
02 — Der Denkfehler
Viele Projekte setzen Korallen ins Meer – oft genau die Gene, die schon einmal ausgebleicht sind. Und selbst mit starkem Klimaschutz bleibt der Ozean noch Jahrzehnte warm – das zeigt die Zeitreise oben. Die Korallen von morgen müssen in das Meer passen, das kommt.
Die einzige Antwort: Korallen, die Hitze aushalten. Gefunden. Gezüchtet. Zurückgebracht.
Jede Koralle, die heute im Labor startet, ist bereit, wenn die nächste Hitzewelle kommt.
Jetzt Koralle starten · CHF 3003 — Unsere Lösung
Während Hitzewellen tauchen wir gezielt an gebleichten Riffen und suchen die Ausnahmen: Korallen, die trotz Hitze noch voller Zooxanthellen sind.

Von jeder Spenderkolonie nehmen wir nur wenige Äste. Die Mutterkolonie bleibt intakt – alles im Rahmen unserer Lizenz.

In unserer Farm in Indonesien wachsen die Fragmente kontrolliert und werden unter erhöhter Temperatur getestet. Nur wer stabil bleibt, kommt weiter.

Wir kreuzen widerstandsfähige Eltern. So entsteht neue genetische Vielfalt – statt Klone.

Aus Larven werden Jungkorallen. Sie wachsen geschützt in unserer Zucht, bis sie stark genug fürs Riff sind – finanziert durch Spenden. Jeder Franken fliesst in Zucht und Auswilderung.

Erst wenn sie robust ist, wildern wir sie aus und beobachten sie weiter. Die stärksten werden Eltern der nächsten Generation.



So setzen wir Korallen
Ein CoralCone ist ein leichtes Gerüst aus Stäben. Wir bestücken es mit jungen Korallen und setzen es als Ganzes ins Meer. Dort wachsen sie zu einem neuen Stück Riff zusammen.
Leicht und an Land vorbereitet: Mit einer Bootsfahrt bringen wir viele Cones und Hunderte Korallen gleichzeitig hinaus.
Der Cone steht auf dem Grund und hebt die Korallen über den Sand. Das offene Gitter lässt das Wasser durchströmen.
Die Arbeit passiert vorher an Land. Unter Wasser geht es nur noch ums Platzieren.
Persönliche Beschriftung
Keine Plastikschilder im Meer: Dein Name und der Code deiner Koralle werden in eine echte Muschelschale graviert und an Land fest in den Cone eingesetzt. Beim Pflanzen fotografieren wir Koralle, Muschel und Cone-Code zusammen – das ist dein Pflanzfoto.

Wir entwickeln einen Cone, der ganz ohne Plastik auskommt – handgefertigt vor Ort.
04 — Der Unterschied
Klassische Riffpflanzung
Unser Weg
Nachhaltig gespendet
Viele Spenden lösen ein Problem für einen Moment. Deine Koralle wirkt weiter – Jahr für Jahr.
Resistente Gene statt Zufall: Deine Koralle übersteht auch die nächste Hitzewelle.
Eine erwachsene Koralle laicht jedes Jahr. Aus einer werden viele.
Wir kaufen nachgezüchtete Korallen bei Zuchtbetrieben ein. Deine Spende geht direkt in Korallen fürs Riff.
Farm, Wissen und lokale Arbeitsplätze bleiben – nicht nur ein Foto.
Vereinfachtes Modell: Ab dem 3. Lebensjahr zieht jede Koralle pro Jahr 5 Nachkommen im Labor gross.
05 — Was deine Spende bewirkt
Links eine Koralle am Riff, rechts eine aus unserer Zucht. Beide wachsen gleich. Was dann passiert, siehst du beim Scrollen – und wer mit ihnen geht.














Kein Mittelsmann
Keine Dachorganisation, keine Agentur, keine Zwischenhändler. Wir züchten selbst – in unserer eigenen Farm.
Wir betreiben die Zucht selbst – mit Lizenz zur Auswilderung in Indonesien.
Deine Koralle hat Foto und Namensschild. Du siehst, was deine Spende bewirkt.
Gemeinnützig anerkannt in der Schweiz, Spenden sind steuerlich abzugsfähig.
06 — Spenden
CHF 30 finanzieren eine Koralle von der Larve bis ins Riff. Muschel-Gravur und Pflanzfoto gibt es für je CHF 5 – oder beides inklusive, wenn du deine Koralle adoptierst. Deine Spende ist in der Schweiz steuerlich abzugsfähig. Warum jetzt? Eine Koralle braucht 2–3 Jahre bis zur Auswilderung. Was wir heute starten, ist bereit, wenn die nächsten Hitzewellen kommen.
Deine KoralleIn 30 Sekunden mit TWINT, Karte, Apple Pay oder Google Pay.
Graviert in eine Muschel am Cone – mit Foto beim Pflanzen.
Per QR-Code siehst du jederzeit ihren Stand. Adoptierst du sie, pflegen wir sie Jahr für Jahr weiter – und du bekommst neue Bilder.
07 — Verschenken
Eine Urkunde, die man sich an die Wand hängt – mit dem Foto der eigenen Koralle und einem QR-Code, der zeigt, wie sie wächst.
Deine Koralle · CoralCone Bali · 2026
Neues Foto · März 2027


Nach dem Scan
Der QR-Code öffnet die persönliche Seite der Koralle: Steckbrief, Status und ihr Weg vom Labor ins Riff.
Koralle adoptieren
Eine junge Koralle braucht Pflege: Kontrolle, Algen entfernen, lose Korallen neu befestigen. Mit der Adoption sorgst du jedes Jahr dafür – und tust so dauerhaft etwas fürs Meer.
08 — Für Unternehmen
Messbare Wirkung statt Kompensations-Zertifikat: Ihr Team finanziert ein eigenes Riff-Segment – mit Namen, Fotos und Zahlen für Ihren Nachhaltigkeitsbericht.
Anzahl Korallen, Überlebensrate, Fotos vorher/nachher – im jährlichen Impact-Report.
Eigenes Riff mit Ihrem Namen, Logo auf unserer Website, Story-Material für Ihre Kommunikation.
Team-Event, Live-Call aus der Farm oder Tauchreise zu «Ihrem» Riff.
09 — Transparenz
Ocean Pure verkauft keine Korallen. Als gemeinnütziger Verein kaufen wir nachgezüchtete Korallen bei spezialisierten Zuchtbetrieben ein und bringen sie ins Riff.
So stammt keine unserer Korallen aus dem Meer, sondern aus der Zucht. Und jede Spende fliesst in Korallen, Pflege und Auswilderung.

Säule 1
Privatpersonen finanzieren Korallen – steuerlich abzugsfähig.
Säule 2
Partner ermöglichen den Ausbau in Etappen.
Säule 3
Projektbeiträge für Ausbau, Forschung und Bildung.
10 — Projekte & Beweise

Unsere eigene Farm mit Lizenz zur Auswilderung – Herzstück von Zucht, Hitzetests und Vermehrung.

Kinderstube für Riff-Fische und Schutz für die Küste.

VisualisierungWas schon steht
Am 30. Oktober 2023 als Verein in der Schweiz gegründet.
Wir dürfen gezüchtete Korallen in Indonesien auswildern. Das war der aufwändigste Schritt unseres Aufbaus und ist die Voraussetzung für alles andere.
In der Schweiz als gemeinnützig anerkannt. Deine Spende ist steuerlich abzugsfähig.
Ocean Pure Solutions Bali und Jakarta, geführt von Menschen aus Indonesien.
Korallen wachsen auf 220 CoralCones.
Menschen in zwei Ländern, darunter Meereswissenschaft von der ETH Zürich und der Udayana-Universität sowie der Vorsitzende des indonesischen Korallenverbands AKKII.
Unser Weg
Farm in Betrieb, erste resistente Linien, Website & Spenden live.
Korallen gezüchtet. Erste Firmen-Riffe.
Mangroven, Bildungszentrum, weitere Standorte.
Korallen wachsen im Ozean.
Weitere Standorte und Partner – Riff für Riff.
Eine Million Korallen bis 2030 – danach die nächsten Riffe. Die nächste Koralle kann deine sein.
Koralle finanzieren11 — Über uns
Wir züchten resistente Korallen durch sexuelle Vermehrung, damit lebendige Riffe die Artenvielfalt der Meere sichern. Bis 2030 wachsen eine Million unserer Korallen im Ozean – danach bauen wir weitere Riffe auf.
13 Menschen · 2 Länder · 1 Ziel

Seit der Kindheit fasziniert von Korallen, sein Vorbild: Jacques Cousteau. Mit Freunden und Partnern hat er Ocean Pure Solutions gegründet.
Je älter er wurde, desto klarer sah er, wie stark der Mensch das Leben im Meer bedroht. Aus der gemeinsamen Liebe zum Meer entstand ein Konzept und daraus Ocean Pure Solutions. Getragen von den Familien, mit viel Herzblut für die gefährdete Natur.

Naturliebhaberin aus der Schweiz, taucht seit 2012. Sie will Menschen vor Ort aufklären und leblosen Riffen wieder Leben einhauchen.
Tauchgänge in Mexiko, Malaysia und Indonesien zeigten ihr beide Seiten: klare Gewässer, aber auch Plastikmüll und tote Riffe nach Dynamitfischerei. Mit Ocean Pure Solutions sucht sie gemeinsam mit den Menschen vor Ort nach Lösungen.

Taucher aus Leidenschaft. Unter Wasser hat er gesehen, was unser Abfall anrichtet, und will der Welt etwas zurückgeben.

Als Halbgrieche schon als Kind unter Wasser zuhause. Heute will er die Ursachen der Meeresprobleme dort bekämpfen, wo sie entstehen.
Mit den Jahren wurde ihm immer bewusster, welche Gefahren dem Meer drohen. Darum hat er sich mit dem Team von Ocean Pure Solutions zusammengeschlossen. Er ist dankbar, nicht nur zur Nachhaltigkeit beizutragen, sondern auch den Menschen vor Ort eine Perspektive und eine bessere Zukunft zu geben.

Arbeitet täglich mit jungen Menschen und gibt Wissen weiter, damit sie selbständig und vernetzt denken.
Für ihn gilt: Die Natur findet ihre Wege, an uns ist es, darin einen Platz zu finden. Er will das Verständnis für unsere Lebenswelt fördern, aus Liebe zum Meer und weil wir dort nur zu Gast sind.

Aus Zürich, lebte einige Jahre in Australien und arbeitete auch am Great Barrier Reef. Seither ist er dem Meer eng verbunden.
Surfen, Schnorcheln und Tauchen gehörten in Down Under zum Alltag und haben ihn geprägt. Zurück in der Schweiz wollte er etwas dafür tun, dass diese Unterwasserwelt erhalten bleibt. Ein lebendiges Riff begeistert ihn immer wieder neu.
Als Kind turnte er auf den Kanaren über die Felsen, beobachtete Krabben und Fische und schnorchelte so tief und so lange wie möglich. Daraus wurde das Tauchen.
Aus dieser Begeisterung entstand ProDive.app, ein digitales Tauchlogbuch. Je tiefer er eintauchte, desto deutlicher sah er, welche Gefahren den Meeren drohen. Es reicht nicht, das Schöne zu bewundern und zu dokumentieren. Man muss bei den Ursachen ansetzen. Genau deshalb ist er Teil von Ocean Pure Solutions: für die doppelte Wirkung, Schutz der Riffe und eine echte Perspektive für die Menschen vor Ort. Aus Begeisterung wird Verantwortung.

Gründer von AquaNest Archipelago und Vorsitzender des indonesischen Korallen- und Zierfischverbands AKKII.
Er leitet das Regierungsprojekt Indonesia Coral Reef Garden (ICRG) für eine nachhaltige Korallenwirtschaft. Er sprach bei Ocean-20 (G20, Bali) über Korallenschutz und war 2023 indonesischer Delegierter im CITES-Tierausschuss in Genf. Sein nächster Fokus: Klimawandel und Kohlenstoffbindung im Meer.

Seit seinem 19. Lebensjahr mit Korallen unterwegs, 12 Jahre Erfahrung im Korallenexport.
Weil es dem Meer so schlecht geht, pflanzt er heute Korallen zurück: für ein gesundes Ökosystem und ein Einkommen für die Menschen vor Ort.

Aufgewachsen auf einer kleinen Insel mit wunderschönen Stränden. Sie will, dass mehr Menschen erkennen, wie wichtig gesunde Unterwasserwelten für uns alle sind.

Forscht an der Vielfalt, die durch sexuelle Fortpflanzung entsteht: die Grundlage, um Korallen züchterisch an den Klimawandel anzupassen.
Aufgewachsen im Schwarzwald, verbrachte er seine Kindheit oft am Meer. Das fragile Ökosystem Riff für kommende Generationen zu schützen, ist ihm eine Herzensangelegenheit.

Bildet sich zur Meeresbiochemikerin aus, um Korallen zu verstehen und zu schützen, und bringt Forschung in konkreten Naturschutz.

Studierte Meeres- und Fischereiwissenschaften. «Rettet den Ozean, denn ohne Blau gibt es kein Grün.»
Plastikmüll, Klimawandel und zerstörte Lebensräume setzen Indonesiens Küsten zu. Mit Ocean Pure Solutions will sie die marinen Ressourcen ihrer Heimat schützen.
12 — Fragen
Ja. Ocean Pure Solutions Schweiz ist als gemeinnützig anerkannt und steuerbefreit. Spenden und Adoptionen kannst du von den Steuern abziehen – du erhältst dafür eine Spendenbestätigung.
Weil eine Koralle nach dem Pflanzen nicht fertig ist. Unser Team kontrolliert die Cones regelmässig, entfernt Algen und befestigt lose Korallen neu. Mit CHF 10 pro Koralle und Jahr sicherst du diese Pflege – und tust dauerhaft etwas fürs Meer. Auch dieser Betrag ist steuerlich abzugsfähig.
Weil sie zuerst stark genug werden muss. Eine zu früh ausgewilderte Koralle überlebt den nächsten Hitzesommer oft nicht – dann wäre deine Spende verloren.
Du bekommst eine Urkunde mit Foto und QR-Code. Über den Code siehst du jederzeit den aktuellen Stand deiner Koralle. Adoptierst du deine Koralle (CHF 10 pro Koralle und Jahr), pflegen wir sie jedes Jahr weiter und du bekommst 1–2 Mal pro Jahr neue Bilder.
Nein. Wir kaufen nachgezüchtete Korallen bei spezialisierten Zuchtbetrieben ein und wildern sie aus. Ocean Pure selbst verkauft keine Korallen.
Korallen geben einmal im Jahr Eier und Spermien ab. Wir kreuzen gezielt widerstandsfähige Eltern. So entstehen neue Gene statt Klone – die Basis für Anpassung an wärmeres Wasser.
Ja, bald. Wir arbeiten an Besuchs- und Tauchangeboten in Indonesien.

For nature. For us.
Spende, verschenke oder melde dein Unternehmen – und erhalte Geschichten aus der Farm.